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Woflgang Bosbach in der Waschküche

Wolfgang Bosbach

Wolfgang Bosbach hat im Leben schon einiges mitgemacht. Nicht nur als Bundespolitiker der CDU. Er war zum Beispiel als Vorsitzender des Innenausschusses des Deutschen Bundestages. Auch, in ganz anderem Sinn, gesundheitlich. „Ich bin ein sehr erfahrener Patient“, erklärt er mit einem guten Schuss rheinischen Humors.

Über seine Krankengeschichte sprach er nun in der Alexianer Waschküche im Rahmen der Vortragsreihe „Lebensgespräche“ des Fördervereins Palliativmedizin an der Raphaelsklinik Münster. Die etwa hundert Gäste, die ins Lokal gekommen sind, zeigten großes Interesse an dem, was Bosbach zu sagen hatte.

Bosbach: Man hadert mit dem lieben Gott

Denn neben einer schweren Herzerkrankung war bei dem rheinischen Politiker und Rechtsanwalt 2010 ein Tumor in der Prostata diagnostiziert worden, der nicht nur eine Operation und Bestrahlung erforderlich machte, sondern auch Metastasen in der Lunge gebildet hatte. Vor drei Jahren wurde ihm ein Teil der Lunge entnommen.

Wolfgang Bosbach spricht offen über seinen Umgang mit der Diagnose einer unheilbaren Krankheit, mit der er seither lebt und gegen die er kämpft. „Man hadert mit dem lieben Gott, das ist so“, gibt er zu. Er habe sich natürlich gefragt: „Warum du?“ Aber er räumt sofort ein: „Was mir geholfen hat, ist der Glaube. Man kann nie tiefer fallen als in Gottes Hand.“ Und er fügt hinzu: „Es ist auch das sichere Wissen, dass der Tod nicht das letzte Wort hat.“

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